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Tagebuch
Eigentlich sollte das ein Reisebericht werden, da es doch
persönlicher geworden ist als ich wollte, habe ich es dann
schließlich doch Tagebuch genannt. Diesen Text zu schreiben hat ein
Haufen Arbeit gemacht und es sind sicherlich immer noch Rechtschreibfehler und
Unlogiken zu finden. Lass dich daran nicht stören. Alle Informationen
sind ohne Gewähr und wer sich durch meine Meinungen und Gedanken
belästigt fühlt, darf meine Homepage einfach
wegklicken. Ähnlichkeiten mit Personen sind rein zufällig!
Vervielfältigung ohne meine Erlaubnis ist nicht gestattet. Fragen
sind immer willkommen. (Schau bitte erst unter Infos ob sie da schon
beantwortet sind.) Andreas Post
Du kannst diesen Text auch als Word-Dokument(mit zip gepackt)
herrunterladen.
-1.Tag - Sonntag 19.8.1 - Gedanken
vor der Reise
Bald geht meine Reise nach Singapur und Malaysia los. Nur noch
wenige Tage bis ich alleine mit meinem Rucksack in das Flugzeug steige. Alle
Reisevorbereitungen habe ich erledigt. Habe mich impfen lasse, habe mir noch
ein paar T-Shirts gekauft und einen Rucksack, mich durch´s Internet
gelesen, Email Freundinnen aus Singapur im (Yahoo-)Chat kennen gelernt und
ganze 7 Reiseführer durchstöbert. Jetzt kann eigentlich nichts mehr
schief gehen.
Die 33 Tage lange Reise beginnt mit einem Flug der Singapore
Airlines am 20.8.01 um 20:45 Uhr. 12 Stunden später plus 6 Stunden
Zeitverschiebung lande ich hoffentlich glücklich um 14:45 Uhr in Singapur.
Ein Zimmer habe ich noch nicht von zu Hause aus gebucht. Meine Reiseführer
versicherten mir, dass man ohne zu reservieren billige Unterkünfte in
Schlafräumen an der Bencoolen Street finden kann. Billig heißt
für mich, so um die 10-15 Dollar (Singapore Dollar). Wenn die Rechnung
aufgeht, werde ich also die ersten Nächte dort übernachten. Mein
Gepäck hoffe ich einschließen zu können. Ich habe 4
Telefonnummern von den oben erwähnten Emailfreundinnen und werde mich,
sobald ich mich etwas an das Singapurer Englisch (Singlish) gewöhnt habe,
melden und mir die Stadt zeigen lassen.
Einen groben Plan was ich in den vier Wochen sehen will, habe ich
schon, aber das meiste werde ich spontan entscheiden. Ein feststehendes Datum
wird der 31.August sein, Nationalfeiertag in Malaysia, dort möchte ich in
der Hauptstadt sein, in Kuala Lampur. Zurück komme ich hoffentlich am 22
September. Um 19:10 Uhr landet meine Maschine in Frankfurt.
Mein Aufregung hält sich in Grenzen, mal mehr mal weniger.
Die größte Sorge ist, dass ich mich vielleicht langweilen werde,
irgendwann in den vier Wochen, das ich an dem schönsten Strand sitze, den
ich je gesehen habe, und mich frage ob es das Wert war hier alleine zu sitzen
und ich lieber an einem Baggersee mit Freunden sitzen würde. Etwas tolles
zu erleben, es aber mit niemanden Teilen können, könnte wertlos
erscheinen. Aber seit dem ich vor einem Jahr auf dem Weg nach Bali in Singapur
zwischengelandet war, hat mich der Gedanke nicht mehr losgelassen hier einmal
zurück zu kommen. Viel negative Motivation, Ängste und Zweifel
und vor allem Bequemlichkeit ist immer vorhanden, und es letztendlich zu tun
ist nur eine Kleinigkeit, ein Anruf im Reisebüro und schon habe ich ein
Flugticket. Einer meiner Lebensgrundsätze ist es, Ängste die nicht
wirklich vor Gefahr schützen, zu ignorieren, dass macht Glücklich und
man hat das Gefühl, sein Leben bestimmen zu können. Wenn es mich dort
hinzieht muss ich gehen und ich habe nichts zu verlieren, kann nur Erfahrung
sammeln. Ich möchte alleine Reisen, weil ich viele Menschen
kennen lernen möchte, viel Fotografieren
werde und vor allem viel Englisch sprechen will. Eine für manche nicht
verständliche Entscheidung. Viele sagten zu mir das ich mutig sei, obwohl
ich das nicht finde, ich bin nervös und aufgeregt, finde mich nicht mutig,
obwohl ich das zugegeben trotzdem sehr gerne höre. Eine gute
Reisevorbereitung nimmt mir viel Sorgen. Das ist wie vor einer Klausur, wenn du
genug gelernt hast, gibt es keinen Grund aufgeregt zu sein, da du das beste
getan hast.
Ein kurzer Einblick meiner Reiseziele:
Singapur (aus Merian "Singapur und Malaysia" Autor: Florian Hanig)
.."Singapur. Ist das nicht die Stadt, in der Kaugummi verboten
ist?" Ja das ist Singapur. Es ist auch die Stadt, in der 1000 Mark Strafe auf
eine weggeworfene Kippe stehen, und in der Drogendealer gehängt werden.
Und es ist die angenehmste und eine der schönsten Städte Asiens.
.. sie ist ein ökologisches Paradies, doch Umweltbewegungen sind
verboten. Die herrschende Partei.. verwirklicht sozialistische Utopien -
Wohnungen, Bildung , Arbeit für alle - und das mit so kapitalistischen
Methoden, das internationale Konzerne Schlange stehen, um zu investieren.
Singapurer kleiden sich nach den neusten Trends aus New York und Paris,
gleichzeitig propagiert die Regierung traditionelle asiatische Werte. Die
Inselrepublik versteht sich als Kommunikations- und Medienzentrum Asiens, doch
Information ist nicht frei. ..Nichts ist mehr übrig von der
Slum-Romantik. Am Fluss entlang streckt sich eine Skyline aus Stahl und Glas in
den Himmel, die sich abends in eine funkelnde Lichterwand verwandelt, in deren
Schluchten die Scheinwerferketten der Autos pulsieren. In Orchard
Road,...,werben zweistöckige Fernsehschirme für die neusten
Technik-Toys aus Japan, und zierliche Chinesinnen trippeln mit Gucci-, Dunhill-
und Cartiertüten vom Einkaufspalast zum vorgefahrenen Mercedes. Selbst in
..Chinatown hängen keine Schweinehälften mehr, hier residieren jetzt
Werbeagenturen, Architekten und Anwälte. Statt nach
Räucherstäbchen riecht es nach Chanel no.5. ... Die
Stadt ... setzt seit zwanzig Jahren auf High-Tech und Lösungen, die so
einfach sind, dass sie im westlichen Pluralismus der Verbandsinteressen keine
Chance hätten: Teuere Autos gleich wenig Autos gleich gute Luft, ist so
eine simple Rechnung, und sie geht auf. Hohe Steuern und Zölle treiben
selbst den Preis für einen gutbürgerlichen Audi 100 auf über 200
000 Mark. ... Eine kurze Fahrt mit Bus oder U-Bahn kostet dagegen nur 60
Pfennig. Die U-Bahn ist die modernste der Welt. Glastüren trennen den
Bahnsteig von den Gleisen und öffnen sich passgenau mit den
Waggontüren, wenn der Zug zum Stehen kommt. ... Singapur ist eine
grüne Stadt. In Delhi, Bankok, Peking und Jakarta pressen die Menschen
Handtücher vor den Mund, wenn sie sich durch die Autoschlangen auf
Straßen und Bürgersteigen quälen. In Singapur lässt sich
durchatmen. Palmen und Bougainvilleas säumen die Straßen,
große duftende Orchideen wachsen in den Parks und Gärten. Bei 30
Grad Hitze und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit rund ums Jahr blüht,
sprießt und befruchtet sich alles immerfort. ...
Malaysia
(aus Meiers Weltreisen) Malaysia ist ein Land, in dem sich
eine wirklich erstaunliche landschaftliche Vielfalt offenbart. Geheimnisvolle
Dschungelpfade, weite Strände, kühles Hochland, zauberhafte Inseln
und eine pulsierende Hauptstadt.
Wie in einem Kaleidoskop wechseln die Impressionen einer der
interessantesten Regionen Südostasiens vor unserem Auge - bunte Bilder von
kunstvoll gestalteten Moscheen und prachtvollen Paläste wechseln mit den
Eindrücken lärmender Straßenszenen und hektischen Basare; das
Halbdunkel der Felsentempel und die meditative Stille buddhistischer Tempel
wird zum scharfen Kontrast der Lebensfreude der Gesellschaft ohne
Rassenschranke, einer Kultur, seit Jahrtausenden offen wie ihr Land ohne
natürliche Grenzen.
(aus Malaysia selbst entdecken, Regenbogenverlag,
Möbius/Ster): Mit rund 320 000 qkm ist der Staatenbund Malaysia etwa
so groß wie Deutschland und Österreich zusammen. Die
Förderation, bestehend aus 13 Gliedstaaten, bildet, aber weder eine
geographische noch eine historisch gewachsene Einheit, sondern setzt sich aus
zwei durch das Südchinesische Meer getrennten Landesteilen zusammen: der
Malaiischen Halbinsel (West-Malaysia) und Ost-Malaysia im Norden der Insel
Borneo. ... Das "grüne Universum" des tropischen Regenwaldes dient
seit über 130 Millionen Jahren der Evolution als unerschöpfliches
Experimentierfeld. Rund 5 Millionen des insgesamt ca. 10 Millionen auf der Erde
vorkommenden Arten leben hier, wo allein über 3500 verschiedene Baumarten
bekannt sind, von denen manche wiederum bis zu 1700 Insektenarten als
Lebensraum dienen.
0.Tag - Montag 20.8.1 - Letzter
Sonnenuntergang am Gate 45
Künstliche klimatisierte Luft, summende piepsende
Elektrowagen und englische Durchsagen hallen durch den Gang. Ich sitze auf
kleinen lederüberzogenen Sitzen vor dem Gate B45 im Frankfurter Flughafen.
Etwas einsam fühle ich mich. War ich doch an der gleichen Stelle mit
meiner damaligen Freundin, vor genau einem Jahr auf dem Weg nach Bali,
zwischengelandet in Singapur. Der Gedanke einmal dort zurückzukehren
ließ mich nicht mehr los.
Nun sitze ich hier alleine, schaue mir die Menschen an, die vom
Fließband durch die Gegend geschoben werden, durch lange moderne, aber
kalte Gänge. Ich habe noch 1 Stunde Zeit und möchte nun mit
meinem Reisebericht beginnen. Gerade noch habe ich mit meiner Schwester
telefoniert. Sie kann es nicht verstehen, wie ich so etwas machen kann.
Ich fühle mich gut , hoffe das ich nicht 4,5 Wochen schweigen muss und
jemand treffe mit dem ich rumziehen kann, sonst drehe ich bestimmt durch.
Noch sitze ich hier und weiß noch nichts über die nächste
Zeit. Es kann alles und nichts passieren. Es kann schrecklich oder
atemberaubend schön werden. Alles ist noch nicht geschehen, mein
Tagebuch-Block, nur leere Seiten. Bald fülle ich Seite für Seite mit
Inhalt, Geschichten, Bilder, Menschen, Probleme, all das. Viele Sachen
können passieren. Nichts ist voraussehbar. Das ist Leben! Das ist es!.
Darum mache ich so etwas. So habe ich die Gelegenheit das Schicksal, den Lauf
der Dinge intensiv zu fühlen. Voller Neugier und erregender Anspannung
warte ich auf die Erlebnisse, die kommen werden. Konzentriert wie ein Sprinter
der auf den Startschuss wartet. Noch ein halbe Stunde bis Bording. Angst
habe ich nicht, da es nicht meine erste Reise ist und ich gerade auch schon
mitten drin bin. Aufgeregt war ich zuvor, wenn ich an diese Reise dachte,
doch nun bin ich entspannt.
Den letzten Sonnenuntergang in Deutschland kann ich mitansehen, er
ist bezaubernd. Zurückkommen werde ich auf jeden Fall, dafür liebe
ich Deutschland viel zu sehr.
1.Tag - Singapur - Dienstag 21.8.1 -
Nicht mehr in Deutschland
Die 12 Stunden Flug in der Singapore Airline, habe ich gut
überstanden. Ein nettes deutsches Pärchen hat mich gut unterhalten.
Sie sind auf dem Weg nach Thailand und wollen dort Tauchen gehen. Sie fragten
sogar ob ich nicht mitkommen wolle. Der Urlaub fängt gut an dachte ich mir
und freute mich, dass ich schon so schnell die ersten netten Menschen getroffen
habe. Um 15 Uhr landete ich endlich in Singapur, holte mir mein Gepäck
ab. Immer wieder ist es sehr erleichtert für mich, zu sehen, wie mein
Rucksack in der blauen Mülltüte angefahren kommt und alles
unproblematisch funktioniert. Auch keine nervigen Fragen von Zollbeamten, keine
Schlepper in der Flughalle und so stehe ich kurze Zeit später vor einem
Informationsschalter. Dort nehme ich mir eine Karte von Singapur mit, wechsele
einer meiner mitgebrachten Singapore Dollar (Empfehlung!) in Kleingeld für
den Bus um. Den Schildern folgend begebe ich mich mit der Rolltreppe ins
Untergeschoss. Willkommen in den Tropen. Schwüle Hitze, kreisende
Ventilatoren und Busgestank. Der Bus 36 kommt. Die abgezählten 1,50$
stecke ich in so eine Art Mülleimer. Der Busfahrer gibt mir einen
Papierschnipsel, das Ticket. zum YMCA. So heißt die Haltestelle die ich
in 40 Minuten erreiche. Von dort laufe ich in die Bencoolen Street. Alles eher
ruhig. Ich suche nach Hotelschildern oder Männer die mir Flyer in die Hand
drücken, aber nichts. Den Lonely Planet in der Hand und meinem schweren
Rucksack auf dem Rücken suchend, fand ich schon die erste
Übernachtungsmöglichkeit, doch dort ist kein Dormbett (Bett im
Schlafsaal) vorhanden. Das kann ja noch was werden, dachte ich mir. Doch 20
Meter weiter sehe ich auch schon, ebenfalls auf der linken Seite, das
Hawai Hostel (171-B Bencoolen Street, Office 2nd
Floor, SG 189641 Tel 338-4187, 338-4363). Meine Freunde zu Hause rieten mir,
ich sollte doch Reservieren, damit ich wenigstens in der ersten Nacht sicher
ein Dach über dem Kopf habe. Aber es war hier und in allen Hostels,
Guesthouses und Bungalows in den ich später noch schlief, nicht notwenig.
Ich ging eine schmale enge Treppe in den zweiten Stock hoch. Gecko flitzen an
den Wänden an mir vorbei. Ja, es sind Dormbetten frei, für 12$
(ungefähr so wie DM) die Nacht. Ich schaue mir den Schlafraum an, war sehr
überrascht, da ich mir einen tidy Schlafsaal laut Lonely
Planet anders vorgestellt hatte. 10 Holzstockbetten mit dünnen
durchgelegenen altmodisch-bunten Matratzen. (Foto)Eine Klimaanlage, besser eine tropfende Box,
die scheint, als wäre sie mit Gewalt lieblos durch die Wand gestoßen
worden und an den Rändern und überall in den Wänden sind Ritzen,
durch die man ins Freie schauen kann. Schmale Gänge, vollgestellt mit
Waschmaschinen, alten Schränken, Schläuche, Wäschekörbe.(Foto) Überall Türen zu den Doppel- und
Einzelzimmern und Ventilatoren in den Wänden. Das Bad mit zwei Waschbecken
und zwei Duschkabinen, inklusive Toiletten, gab mir das Gefühl als
wäre es besser die nächsten 5 Wochen lieber nicht mehr aufs Klo gehen
zu müssen. Leider gab es auch keine Schliessfächer. - Ok, ich nehme
das Bett und ich gewöhnte mich auch schnell daran, dass ich ja nicht mehr
in Deutschland bin.
Ich erkunde die Gegend. Mein erster Eindruck von Singapur, lies
mich nicht so erstaunen über die Sauberkeit, wie ich erwartete. Verglichen
mit deutschen Verhältnissen ist der Unterschied nicht so gewaltig.
Lediglich die Kippen und Kaugummis schmücken den Teerboden nicht. Auch war
alles asiatischer als ich dachte. Ich sah Shopping Malls mit kleinen ramschigen
Läden, Rikscha Fahrer, Märkte und Food-Center. Doch ich ging
zum McDonald, wollte meinen Magen, der schon genug von der Zeitumstellung
geschockt ist, nicht mit asiatischen Food quälen. Nächste Station
war ein Internet-Cafe zum Email schreiben. Singaporeans spielten dort
Mutliplayer Games in einer Lautstärke, dass es schwer war mich auf
meine Wörter zu konzentrieren. Zurück im Hotel, war ich positiv
überrascht, dass der Frauenanteil in meinem Zimmer sehr hoch ist. Witzig
fand ich, dass jeder in meinem Zimmer auch einen Lonely Planet-Reiseführer
hatte. Da ich schon einen langen anstrengenden Tag hatte, legte ich mich schon
um 9 Uhr ins Bett, mit dem Glauben schlafen zu können, doch das Licht ging
erst um 1 Uhr aus. Erst dann fiel ich in den Schlaf auf meiner
dünnen Matratze und dem harten Brett darunter. Um 3 Uhr Nachts war ich
plötzlich hellwach und konnte nicht mehr einschlafen(Jetleg). Eine
schlechte stickige drückende Luft und das harte Brett zwangen mich dazu
aufzustehen und ins Bad auf den Balkon zu gehen, um mal
frische Luft zu schnappen. Falsch! Wir sind hier nicht in
Deutschland. Die Luft war draußen leider genau so wie im Zimmer.
2.Tag - Singapur - Mittwoch 22.8.1 -
Die Orchard Road - Treffen mit Siti
Ich traf am nächsten Morgen meinen Zimmergenossen aus Sri
Lanka, der die Nächte immer durchmacht und sagte ihm das ich nächstes
mal mitkomme. Sein Englisch, wenn man das englisch nennen kann, ist einfach
nicht zu verstehen. Wie ein Bauchredner kann er sprechen ohne sein Mund zu
bewegen und das in einer Geschwindigkeit. Nach meinem Frühstück
im Kapitain(oder so ähnlich) , für 2 $ 2 Toastscheiben
mit Kaffee, machte ich mich auf den Weg zur Orchard
Road, der Shopping-Meile. Eine stark befahrene Straße mit
großen Gebäuden auf beiden Seiten, die sich als Shopping Malls
herausstellen, ohne anzudeuten, was für Läden drinnen zu finden sind.
Die Shopping-Malls sind gefüllt mit 100ten von kleinen Läden, in
15m² Räumen, die alle sehr ähnlich aussehen, und fast keine
Preisschilder auf den Produkten haben. In Luxus Shopping-Malls, die ein tolle
Architektur haben, findet man Boss, Gucci, Versage. Nach den Preisen habe ich
erst gar nicht gefragt. Das Klima ist für mich an diesem ersten Tag
sehr anstrengend. Es ist nicht wirklich sonnig heiß, sondern einfach nur
schwül, anstrengend, ich träume von frischer Luft. In den
Gebäuden werde ich dafür nach übertreten der Türschwelle
fast eingefroren.
Ich sprach mit dem ein oder anderen Reisenden. Tauschte
Informationen aus. Ich war überrascht Leute zu treffen, die noch nie
vorher in ihren Reiseführer geschaut hatten. Dann sprach ich ein
Mädchen an, die ein etwas verlorenen Eindruck gemacht hatte. Sie kam aus
Australien und war gerade auf der Suche nach einem Hotel irgendwo an der
Orchard Road, in dem sie ein Casting für ein Model-Auftrag hatte. Ich
begleitete sie zu ihren Hotel, verabschiedete mich und hoffte sie vielleicht
noch mal zu sehen.
Wie versprochen rief ich Siti, meine Email Bekanntschaft, auf
ihrem Handy an, was hier bei weitem nicht so teuer ist wie bei uns. Ich
hatte sie ganz schlecht verstanden am Telefon, die arme hatte fast jeden Satz
zwei mal sagen müssen. Wir verabredeten uns um 15 Uhr, sie kam erst um
16:15 Uhr, da wir uns, glaube ich, missverstanden hatten.
Siti ist malaysische Abstammung, 20 Jahre alt,150 cm
groß, und nett, schämte sich, glaube ich, eine wenig mit mir,
da sich alle Leute umdrehten, nach uns. Vielleicht wollen Asiaten nicht
auffallen, dachte ich mir. Sie schenkte mir ihre alte MRT-Ticket Karte
(TransitLink Adult Farecard), die ich für 10 $ aufgeladen hatte und nun
Bus und U-Bahn unsicher machen kann. Ich fuhr darauf zum ersten Mal mit der
MRT(U-Bahn). Auch hier wieder, viele Verbotsschilder. Der Fahrplan ist leicht
zu verstehen, es gibt auch nur 2 Strecken in Singapur. Mit der Rolltreppe
fahren wir nach unten, auf unser Gleis. Doch es ist kein Gleis zu sehen. Rechts
und Links sind Scheiben und Schiebetüren, hinter denen die Bahn alle 5
Minuten hält und die Türen sich öffnen. (Fotos:
1,2,3)
Wir erreichen die Bugis-Station. Wieder ein großer
Einkaufskomplex, mit Ess-Möglichkeiten. Ich lade sie zu einer Cola ein.
Sie ist für mich schwer zu verstehen, wir unterhielten uns trotzdem gut.
Sie hatte nur kurz Zeit. In Singapur haben die Leute nicht viel Zeit. Dann lud
sie mich am Sonntag zu einer Party ein. Ich sagte zu und freute mich
darauf.
Von Bugis-Village war es nicht weit zum Hawai-Hostel, meinem
Hotel. Ich bin überrascht, das es Möglich ist, quer durch Singapurs
Zentrum zu laufen. Mit meiner neuen Bettnachbarin aus England unterhielt ich
mich und freute mich, dass ich sie so gut verstehe. Mit ihr ging ich dann schon
wieder zur Orchard Road und schaute mir die Strasse noch einmal bei Nacht an.
Wieder zu Fuß. Das ganze Laufen hatte uns müde gemacht und wir
gingen bald zurück ins Hotel um endlich zu schlafen.
Als ich herausfand, das ich schon blaue Flecken, von meinem harten
Bett, an den Hüftknochen hatte, klaute ich mir eine Matratze vom Flur
und stapelte sie.
3.Tag - Singapur - Donnerstag 23.8.1 -
Singapur durchlaufen
Wieder schlecht geschlafen. Und wieder war das ein Tag, an dem
Singapur von mir zu Fuß durchkämmt werden sollte. Von der Bencoolen
Street spazierte ich zum Canning Park, um von diesem Hügel einen Ausblick
über Singapur zu bekommen, doch überall waren Wege wegen Baustellen
gesperrt. Bald war ich auch schon am Singapore River, machte viele Fotos, sagte
Hallo zur Raffles Statue an der Sir Stamford Raffles Landing
Site. Vorbei an der City Hall und der St. Andreas Cathedral stand ich vor
dem größten Hochhaus hier (bzw. das höchste Hotelhochhaus der
Welt). Dem Westin Stamford Hotel. Leider wird dort schon seit einiger Zeit
renoviert und man kann nicht hoch. In der etwas teureren
Raffles City Shopping Mall, neben an, schaue ich
mir die gut gekleideten Asiaten an und fotografiere. Auf dem Weg zu den SUNTEC
Gebäuden gehe ich im Marina Square Food Center was essen. Nasi Goreng wie
immer. Auch hier fällt mir auf, wie nett die Leute alle sind. SUNTEC
ist ein Gebäudekomplex, welches aus dem größten Shoppin-Center
Singapur, dem größten Brunnen und vier Bürowolkenkratzer
besteht. Ich fahr ein wenig mit den Aufzügen spazieren. Auch vor der
Tür von Micosoft stehe ich. Auf den glatten Marmorböden wandern
anzugtragende Geschäftsleute, sowohl Asiatische als auch Europäer.
Ich nehme mir die Zeit, die Leute zu beobachten und ruhe mich aus. Da ich
vergaß den Merlion, das Wahrzeichen von
Singapur, zu besuchen nehme ich die Bahn zum Raffles Place. So viele
Hochhäuser sind hier, die mächtigen Riesen faszinieren mich und ich
versuchte nach oben zu kommen. Mit dem Aufzug klappte es auch immer, aber oben
angekommen, kam ich nicht an die Fenster heran, da das obere Stockwerk nur
für Mitglieder ist, und ich mir eine Mitgliedschaft für 40.000$ im
Jahr nicht leisten kann. Ein Hochhaus mit öffentlichem Restaurant habe ich
ausfindig gemacht, aber mit kurzen Hosen und Sandalen hatte ich mich
nicht getraut zu fragen, ob ich Fotos machen könne.(Fotos:
1,2) Dann hatte
ich Lust mir einmal ein Strand anzuschauen und fuhr mit der MRT zur Marina Bay,
weil mir der Name gefallen hatte. Leider fand ich dort nur Zäune,
Frachtschiffe und Container die sicher kein Foto wert waren. Zurück im
Hostel lernte ich Kee Hee aus Korea und Kevin (Sri Lanka) näher kennen.
Wir gingen gemeinsam in Little India essen. Kevin kannte sich gut aus,
bestellte essen für uns und unterhielt sich mit den Indern dort. Auf
einem Banannenblatt wurde uns Reis und verschiede Fleischstücke u.a.
serviert. Das würzigscharfe Essen hat super geschmeckt und war billig.
Kee Hee war sehr lebendig, flippig und witzig, erzählte von Korea und
sie warnte mich vor Bed-Bugs. Ihre Arme und Beine waren übersät mit
Stichen, die zum Teil vereitert waren, was leicht in den Tropen passieren kann.
Bed-Bugs sind Läuse die sich in den Matratzen verstecken. Sie bekommt man
nur schwer wieder los. Am besten die Matratzen gründlich nach Blutflecken
checken. Mit vollem Bauch machten wir uns anschließend auf den Weg
zum Orchard-Tower, in dem sich mehrere Diskotheken befinden, in der Orchard
Road, doch diesmal mit dem Bus. Kevin wusste welchen Bus wir zu nehmen hatte
und wo wir aussteigen mussten. Und für 60 Cent bin ich gerne mal bequem.
Im obersten Stock (des nur 3 Ebenen hohen) Orchard-Towers sind wir in eine
Disko gegangen. Es waren viele junge hübsche Frauen hier und alle waren
sie auffällig flirtwillig. Da die Realität leider keiner meiner
Phantasien ist, war mir schnell klar, dass der weibliche Anteil in dem
Laden ausschließlich Prostituierte waren. Sie waren echt süß,
aber wenn ich sehe wie sie mit Matrosen (der US Navy, die gerade in der Stadt
waren) oder alten Säcken verschwinden, wird mir schlecht. Kee Hee konnte
nicht glauben wo Kevin uns hinschleppte. Nach wenigen Minuten sind wir
aufgebrochen. Unser nächstes Ziel, welches wir wieder mit dem Bus
erreichten, hieß Boat Quey. Ein Kneipen/
Diskoviertel am Singapore River. Die Clubs waren alle, an diesem Werktag, sehr
leer, bis auf einen, den wählten wir. Eine Cola kostet 9$. Ein Jug
(Krug) Bier 26$. Wir tanzten zur RNB Musik. Die Toiletten sind dort
übrigens gemischt und ich konnte endlich mal sehen was Frauen zu zweit auf
der Toilette machen.-> Schminken und in den Spiegel schauen. Auch
draußen zu sitzen, die glänzenden Spiegelbilder der Skyline im Singapore River zu
beobachten, genoss ich in der immer noch zu warmen Abendluft sehr.
Ich kam mit einer wunderhübschen Frau ins Gespräch. Sie
ist 18 Jahre alt und mit einem in London lebenden Neuseeländer
verheiratet. Sie studiert in Amerika, ihr Vater ist deutsch, ihre Mutter kommt
aus Malaysia und in Thailand ist sie aufgewachsen. Und hier fiel mir wieder auf
wie groß unsere Möglichkeiten sind, wenn wir uns nicht von
Ländern, Nationalitäten und Rassen einschränken lassen. Was ist
die Welt doch weit, wenn wir den Blick nicht beschränken.
Um drei brachen wir Richtung Heimat auf. Kee Hee sang uns auf
unserem Nachhauseweg wunderschöne koreanische Volklieder vor und so ging
ein langer erfüllter Tag vornüber.
4.Tag - Singapur - Freitag 24.8.1 -
Kultur und Burger King
Erst um 11 Uhr aufgestanden. Diesmal habe ich etwas besser
geschlafen, ich sollte in der Nacht nicht immer meinen nächsten Tag
planen, das macht mich wach und aufgeregt. Ich laufe zum Little India, gehe
dort in ein indisches Fast Food Restaurant und esse dort eine riesige mit Luft
gefüllte Teigtasche, so groß wie ein
Fußball, serviert mit einer Curry Source. Der Tempel (SriVeeramakaliamman Temple) im Little India kann
mich nicht von den Socken reißen, mache aber ein Pflichtfoto von den
lustigen bunten Figuren. So eine Art von Tempel sah ich übrigens
später noch überall in Malaysia. Mein Kulturprogramm ging noch
weiter. Ich lief zur Arab Street, um mir die große Sultan Mosque
anzusehen, von der ich von weitem schon die schönen Gesänge lauschen
konnte. Es fand wie sollte es anders sein, natürlich eine Zermonie statt,
da half es auch nicht meine Hosenbeine zu verlängern, um einzutreten. Echt
praktisch so eine Hose, mit abnehmbaren Hosenbeinen. Von Touristen
beneidet und von Einheimische lächelnd bestaunt. Gleich in der Nähe
war der ehemalige Sultansitz (Istana Kampong Glam). Ein altes Haus an dem
gebaut wurde und ich nur durch einen alten Zaun hindurch erspähen konnte.
Die Kontraste der kleinen verkommenen Holz-Hütten, in den Menschen
leben oder arbeiten, zu den riesen Wolkenkratzern im Hintergrund, lässt
mich oft zur meiner Fototasche greifen. (Fotos: 1,2) Zu guter letzt
schaute ich mir China Townan. Bunte frisch
renovierte Häuser, Stände und Läden mit vielen
Möglichkeiten traditionelle Seidenkleidungen zu erstehen. Auch die vielen
Visitenkarten die mir von Händlern, die sich als Freunde vorstellten,
zugesteckt wurden, bringt mich nicht davon ab zu glauben, dass es alles nicht
gerade preiswert ist und das es in anderen China Towns in Malaysia
bestimmt billiger ist. Um etwas von der fremder Kultur los zu kommen, bin
ich nach einer langen Wanderung durch Singapur in ein Burger King, um neue
Kraft zu schöpfen. Die ich sichtlich notwendig hatte, denn als ich mich
mit meinem Tablett von der Kasse entfernen wollte, stieß ich die Cola zu
Boden. Die Kassiererin schien ein Herz für mich gehabt zu haben oder es
ist ihr Job, denn es verging keine Minute bis ich eine neue Cola auf meinem
Tablett stehen hatte und ein Mann zum Putzen gerufen wurde und im Nu waren die
Spuren meiner Ungeschicktheit verwischt.
Abends begleitete ich zwei Engländerinnen, die sogar ein
wenig deutsch sprachen ins Kino, Der Schneider von Panama.
Der Spaß kostete glaube ich 10 $, war unterhaltsam, aber auf jeden Fall
kalt, eiskalt wegen der Klimaanlage.
5.Tag - Singapur - Samstag 25.8.1 -
mit einer Chinesin in der Uni
Nach einem wunderschönen Traum erwachte ich um 9 Uhr. Auch
diesmal hatte ich viel geplant. Um 13 Uhr war ich mit Yin Yin verabredet, auch
eine Internetchat-Bekanntschaft. Nach meinem Frühstück war es schon
10:15 Uhr und ich hatte nur noch drei Stunden Zeit, für den Bukit Timah
Nature Reserve wollte es trotzdem versuchen. Mit der MRT zur Newton Station,
dann mit dem Bus 20 Minuten, bis der Fahrer mir ein Zeichen gibt und ich
aussteige. Weit und breit zunächst nichts von dem National Park zu sehen,
ich frage mich durch, bis ich nach 5-10 Minuten Fußmarsch die
Basisstation erreiche. Ich besuche die nicht empfehlenswerte Toilette, kaufe
mir Trinkwasser, nehme mir ein Prospekt und mache mich auf den Weg in den
letzten Dschungel Singapurs. Ich nehme den ersten Weg den ich sah. Ein Holzweg
führt mich an Picknick Hütten, Spielplätzen und einer Klippe mit
Blick auf einen schönen Blauen See, nicht schön genug um ein Foto zu
machen, da überall Bagger standen. Momentan merke ich noch nichts von
Dschungel, es sah eher wie ein Stadtpark aus, mit ein paar Pflanzen mit
Namenschildchen. Das kann es doch nicht sein, also wieder zurück und
diesmal gehe ich Bergaufwärts am Basislager vorbei. Eine Betonstrasse geht
steil nach oben. Rechts gibt es kleine Wege, die in den dunklen Dschungel
führen. Verlaufen kann man sich, dank der Schilder wirklich nicht und die
Wege führen auch im Kreis immer wieder zu der Teerstraße
zurück. Ich probierte mehrere Wege aus. Nun war ich mal wieder damit
konfrontiert Alleinreisender zu sein, den als ich so gemütlich durch den
Wald schlenderte, versperrte mir plötzlich eine Herde Affen
den Weg. Da sie mir an Anzahl und Läusen überlegen waren, gab ich
feige nach und ging den langen Weg zurück. Langsam musste ich mich
wegen meinem Date auf den Rückweg machen. Natürlich war ich, wie ich
es auch im Reiseführer gelesen hatte, komplett Nass geschwitzt. Ich war
froh das ich heute mein Wolfskin-Nylon-Spezialhemd anhatte, und in der Tat
trocknete es schnell. Es dauerte eine Weile bis ich die richtige
Bushaltestelle zurück ausfindig machte, doch ich schaffte es letztendlich
in time zu sein. Yin Yin ist eine 22 Jahre alte Chinesen, die
Bauingenieur studiert. Hier merkte ich wieder Mal das Chinesen sich eigentlich
nicht die Hand geben. Sie war selbstbewusst, intelligent, sehr nett und ich
fragte mich immer warum sie sich mit mir getroffen hat. Wir gingen essen.
Chinesisch natürlich und sie aß mit Stäbchen. Ich fragte
sie wie ernst das in Singapur mit den Verboten ist. Zum Beispiel über Rote
Ampeln gehen, das ja anscheinend sehr teuer sein soll. Sie meinte, dass sie
niemanden kennt der je zahlen musste und eine Verwarnung bekomme man auch noch.
Anschließend machten wir uns auf eine lange Busfahrt zu ihrer Uni (National University of Singapore). . Die wollte ich
unbedingt sehen. Sehr amüsant fand ich, dass für Singapur
typische Verbotsschild am Eingang Das Rauchen ist auf dem gesamten
Unigelände verboten. Die Universität ist ein riesiges
Gelände, mit eigenen Bussen. Ich ärgerte sie immer, als ich sagte
das sieht aus wie ein Feriencamp hier. Palmen,
Grünflächen und Gebäude ohne Fensterscheiben, schreien für
mich einfach das Wort URLAUB. Und doch würde ich hier nicht gerne
studieren wollen, denn ich schwitze an diesem heißen Tag sehr, so kann
man doch nicht lernen, mal abgesehen von den zu zahlenden 5000$ im Jahr.
Wir sitzen in einem leeren Hörsaal, um uns abzukühlen und ich
erzähle ihr vom Schnee und vom Herbst und von rauchenden Studenten.
Ein wenig verletzt hat mich unser Abschied in der MRT. Eine freundlich
Geste nach diesem schönen gemeinsamen Tag hätte ich schon erwartet.
Als ein kurzes Byeund weg.
Nach Aufladen meines MRT Tickets und dem Email schreiben traf ich
Kevin wieder, (der aus Sri Lanka ) und wir planten gemeinsam in eigenen Tagen
Singapur zu verlassen und nach Kuala Lumpur zu fahren. Er zeigte mir wieder
etwas im Little India, doch diesmal nicht das Essen. Die Inder stehen auf
den Straßen, kommen aus ihren Häusern Nachts, reden und
schauen. Eine dunkle enge gut gefüllte Gasse, die Desker Road, mit
aufgespannten Tüchern, dass ich mich manchmal Bücken musste, um mit
dem Kopf nicht anzustoßen. An den Seiten Steinwände mit offene
Türen, Durchgängen zu Wohnungen in denen hier und da rote
Glühbirnen taumeln. Ältere unattraktive Inder Frauen saßen in
ihren Wohnzimmern, gelangweilt, strickend, lesend, ein bis vier Frauen pro
Raum. Ja, das Rotlichtviertel von Little India. An Ständen werden
Erotik-Artikel verkauft, viele davon illegal in Singapur. Wir waren die
einzigen Weißen in dieser unheimlichen Gegend. Wir gingen noch eine
Bier trinken und verabschiedeten uns, da er bei einer Freundin schlafen wird
und nicht im Dorm. Ich sah ihn nie wieder, wir fuhren nicht gemeinsam nach
KL.
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